Agathis Agathis










Klassifizierung
| Biome | |
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| Grabungsstätten |
Beschreibung
Obwohl die meisten Nadelbäume für ihre schmalen, nadelähnlichen oder skalierungsähnlichen Blätter bekannt sind, hatten einige Arten breite, gurtförmige Blätter, die mehr an Blütenpflanzen erinnern. Diese Form kann eine Anpassung an feuchte, subtropische oder tropische Klimazonen gewesen sein, in denen diese breitblättrigen Netzer typischerweise gedeihen. Podozamiten sind eine Gattung der fossilen Form, die für diese breiten, gurtförmigen Nadelblätter mit mehreren parallelen Venen verwendet wird. Diese Blätter stammten tatsächlich aus verschiedenen Arten von Mesozoikumbäumen. Einige Arten, insbesondere im verstorbenen Trias und Jura in Asien, gehörten zu Laubbörsen, die saisonal die gesamte Triebe fallen ließen. Diese wurden häufig zusammen mit Fortpflanzungsstrukturen wie Krassilovia und Swedenborgia gefunden und können einer ausgestorbenen Nadelbaumfamilie gehörten. Andere Blätter vom Typ Podozamiten aus dem Jura und der frühen Kreidezeit ähneln eher modernem Agathis und Nagien. Diese Formen können frühe Verwandte der heutigen breitblättrigen Regenwaldnäher darstellen, die immer noch in Australasien und Südostasien wachsen. Podozamiten traten zum ersten Mal im späten Perm auf und bestanden bis zum Ende der Kreidezeit, wobei Fossilien in weiten Teilen der Welt gefunden wurden. Während des späten Trias durch frühe Kreidezeit war es ein dominanter Baum in warmen, feuchten Umgebungen, der riesige Laubwälder bildete. Bis zum mittleren Krettern hatte sein Reichweite begonnen, sich in Richtung der Pole zurückzuziehen, und wie viele andere mesozoische Pflanzen verschwand es schließlich, möglicherweise durch den globalen Aufstieg blühender Pflanzen vertrieben. Dem Agathis zugewiesene Exemplare erscheinen erstmals in der mittleren Krettern Australiens, obwohl "Podozamiten (= Agathis) Jurassica" auch als früheres Beispiel beschrieben wurden, aber wahrscheinlich stattdessen ein Agathoid-Araucarianer-Agral-Araucarian darstellt.